Waiblingen. Wie kann soziale Teilhabe auch künftig gesichert werden? Was braucht es für eine wirksame Armutsbekämpfung? Und was bedeutet soziale Ungleichheit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Armutskonferenz 2026 im Rems-Murr-Kreis am Donnerstag, 8. Oktober, in Waiblingen. Unter dem Motto „ARMUT bedroht ALLE“ richtet die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg gemeinsam mit ihren Partnern den Blick auf die Lebenslagen von Menschen, die von Armut betroffen oder bedroht sind – und auf die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die Teilhabe ermöglichen oder erschweren.
Datum: Donnerstag, 8. Oktober 2026
Uhrzeit: 16:00–18:00 Uhr
Ort: Christuskirche Waiblingen | Bismarckstraße/Ecke Blumenstraße | 71332 Waiblingen
Impulse und Diskussion
Nach den Grußworten von Sebastian Wolf, Oberbürgermeister der Stadt Waiblingen, und Karsten Bühl, Geschäftsführer des Jobcenters Rems-Murr-Kreis, wird die Wirtschaftssoziologin Rebecca Lo Bello (EFAS e.V.) mit ihrem Impulsvortrag „Arbeit lohnt sich immer!?“ in das Thema einführen. Dabei geht es um aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und deren Auswirkungen auf soziale Teilhabe, soziale Sicherung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Im anschließenden Podiumsgespräch diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Wohlfahrtspflege und Betroffene über aktuelle sozialpolitische Herausforderungen und darüber, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden kann:
• Karsten Bühl, Geschäftsführer Jobcenter Rems-Murr-Kreis
• Simone Kirchbaum, MdL
• Rebecca Lo Bello, EFAS e.V.
• Hermann Schöllkopf, Bäckereimeister und Geschäftsführer der Bäckerei Schöllkopf
• Sabrina Stula-Hauser, Referentin Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.
• Zwei Betroffene
Die Moderation übernimmt Holger Fuhrmann vom Diakonischen Werk Württemberg. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Gitarrenduo „Mussorgsky meets Lucky Luke“.
Veranstalter: Evangelisch-methodistische Kirche Waiblingen, Diakonie Stetten, Erlacher Höhe, Kreisdiakonieverband Rems-Murr-Kreis, Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz sowie die Liga der Freien Wohlfahrtspflege im Rems-Murr-Kreis.