Calw, 20.10.2026 Die Bundesregierung plant deutliche Eingriffe in das Kinder- und Jugendhilfegesetz. Auf Einladung der Erlacher Höhe Calw – Nagold war Frau MdB Saskia Esken, die zugleich Vorsitzende des Ausschusses „Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ im Bundestag ist, zu einem Fachgespräch mit Vertretern von Jugendhilfeeinrichtungen im Kreis Calw sowie mit dem Vorstand des Diakonischen Werks Württemberg Dr. Knapp und dem Fachreferenten Herrn Reuting eingeladen. Frau Esken wurde mit Beispielen aus der Jugendhilfe berichtet, wie wichtig die individuelle Unterstützung und die Hilfen zur Erziehung für Kinder und Jugendliche sind. Der Rechtsanspruch auf Hilfen muss bestehen bleiben, so Matthaias Reuting. Die Reform des Gesetzes sieht leider auch vor, dass Hilfen für junge Volljährige zurückgefahren oder sogar ganz eingestellt werden. Alle Beteiligten waren sich einig, dass gerade an Lebensübergängen junge Menschen auch weiterhin bis zum 21. Lebensjahr die Unterstützung erhalten müssen, die sie benötigen!
Die Gesetzesvorlage sieht leider auch vor, dass die inklusive Jugendhilfe trotz aller Bemühungen der letzten Jahre auf Eis gelegt werden soll, eine Gesamtverantwortung in der Jugendhilfe wird somit wieder aufgegeben.
Für MdB Saskia Esken ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche unabhängig von Herkunft, Lebenslage oder einer möglichen Behinderung wirksame Hilfen erfahren und die Verzahnung der Hilfen soll besser organisiert werden!