Zum Inhalt springen

Erlacher Höhe fordert verstärkte Investitionen in den sozialen Mietwohnungsbau

Aktuellen Medienberichten zufolge steuert der deutsche Staat trotz drohender Rezession das sechste Jahr in Folge auf einen riesigen Haushaltsüberschuss zu. Für Wolfgang Sartorius, Vorstand der Erlacher Höhe, ist diese Nachricht Anlass, die Regierungskoalition zu einem Umdenken in der Wohnungsbaupolitik aufzufordern.

Großerlach. Aktuellen Medienberichten zufolge steuert der deutsche Staat trotz drohender Rezession das sechste Jahr in Folge auf einen riesigen Haushaltsüberschuss zu. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, haben Bund, Länder und Kommunen im ersten Halbjahr 45,3 Milliarden Euro mehr eingenommen, als sie ausgaben.

Für Wolfgang Sartorius, Vorstand der Erlacher Höhe, ist diese gute Nachricht Anlass, die Regierungskoalition zu einem Umdenken in der Wohnungsbaupolitik aufzufordern: “Wohnungsnot ist eines der drängendsten, sozialen Probleme unserer Zeit. Sie ist auch entstanden, weil der soziale Mietwohnungsbau über zwei Jahrzehnte sträflich vernachlässigt wurde. Nun gibt es die Chance, hier umzusteuern und so dafür zu sorgen, dass in Ballungsgebieten, aber auch in den prosperierenden ländlichen Regionen genügend Sozialwohnungen gebaut werden, damit der hemmungslose Preisanstieg bei den Mieten durchbrochen und Wohnen wieder bezahlbar wird.”

Dieser Forderung der diakonischen Einrichtung liegen harte Fakten zu Grunde. Im vergangenen Jahr sind deutlich mehr Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen weggefallen, als neu gebaut wurden. So gab es zum Jahresende 2018 fast 42.500 Sozialwohnungen weniger als noch ein Jahr zuvor, das ist ein Minus von 3,5 Prozent. 2018 wurden bundesweit lediglich 27.040 geförderte Sozialwohnungen neu gebaut. Nach Einschätzung des Mieterbundes wären jährlich aber rund 80.000 zusätzliche Sozialwohnungen nötig, um den Bedarf zu decken. Dafür hatte der Bund rund 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

Wolfgang Sartorius: “Nun ist die reale Chance gegeben, diesen Betrag um weitere drei Milliarden Euro aufzustocken und so tatsächlich die Bedarfsgröße von 80.000 Wohnungen pro Jahr zu erreichen. Damit könnte nicht nur vielen Menschen ihre Sorgen um die Frage, wir sie künftig noch wohnen können, genommen werden. Da Wohnungen in unserem Land - anders als Konsumgüter wir Bekleidung oder Autos - nicht an jedem x-beliebigen Ort der Welt herzustellen sind, könnte dies zugleich ein wirksamer Einstieg in Gegenmaßnahmen zur angekündigten Rezession in exportorientierten Branchen sein.

Pressespiegel

Stuttgarter Zeitung
Geld allein löst das Problem nicht

Weitere Pressemitteilungen

Ein Mann mit grauen Haaren und Bart lächelt freundlich. Er hat eine Brille und trägt ein schwarzes Hemd.

22.01.2026 in Pressemitteilungen

Wolfgang Sartorius lenkt seit drei Jahrzehnten die Geschicke der Erlacher Höhe

Seit seinem Amtsantritt im Januar 1996 hat Vorstand Wolfgang Sartorius die Angebote der Erlacher Höhe kontinuierlich weiterentwickelt und die Arbeit …
Ein Mann mit Brille, Anzug und weißem Hemd blickt lächelnd in die Kamera.

15.01.2026 in Pressemitteilungen

André Frank übernimmt Vorstandsverantwortung

André Frank verstärkt den Vorstand der Erlacher Höhe. Der 42-jährige Diplom-Ökonom war zuvor vier Jahre lang kaufmännischer Geschäftsführer des …
Fünf Personen stehen zusammen in einem Gemeinschaftsraum mit Holzdecke und großen Fenstern

19.12.2025 in Pressemitteilungen

Backhaus Mildenberger unterstützt mobile Tagesstätte der Erlacher Höhe

Soziales Engagement in der Region: Das Backhaus Mildenberger übergibt bei der Weihnachtsfeier der mobilen Tagesstätte der Erlacher Höhe in Backnang …