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Wenn Frauen wohnungslos werden

Das diakonische Sozialunternehmen Erlacher Höhe hat bei den diesjährigen Sommerpressegesprächen an vier verschiedenen Orten in Baden-Württemberg auf die Not von wohnungslosen Frauen hingewiesen. Für Vorstand Wolfgang Sartorius ist klar: „Viel Leid und Elend könnte verhindert werden, wenn das Menschenrecht auf Wohnen in Deutschland ernster genommen würde. Die sträfliche Vernachlässigung des sozialen Mietwohnungsbaus in den letzten zwanzig Jahren ist mit ursächlich für die Wohnungsnot, die längst auch im ländlichen Raum angekommen ist.“

Großerlach Das diakonische Sozialunternehmen Erlacher Höhe hat bei den diesjährigen Sommerpressegesprächen an vier verschiedenen Orten in Baden-Württemberg auf die Not von wohnungslosen Frauen hingewiesen. Für Vorstand Wolfgang Sartorius ist klar: „Viel Leid und Elend könnte verhindert werden, wenn das Menschenrecht auf Wohnen in Deutschland ernster genommen würde. Die sträfliche Vernachlässigung des sozialen Mietwohnungsbaus in den letzten zwanzig Jahren ist mit ursächlich für die Wohnungsnot, die längst auch im ländlichen Raum angekommen ist.“

Immer mehr Frauen suchen Unterstützung in der Wohnungslosenhilfe, weil sie wohnungslos sind oder ihnen die Gefahr droht, die eigene Wohnung zu verlieren. Bei der Erlacher Höhe wurden zum Stichtag am 30. September des vergangenen Jahres 302 Frauen untergebracht, versorgt und/oder beraten. Das entspricht einem Anstieg um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit 2005 hat sich die am Stichtag erfasste Zahl der betreuten Frauen innerhalb der Erlacher Höhe mehr als verdreifacht. In Baden-Württemberg erreichte die Zahl der in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe um Hilfe suchenden Frauen mit 3.316 ebenfalls einen Höchststand, nicht mitgerechnet jene Frauen, die in kommunalen Obdachlosenunterkünften untergekommen sind.

Wohnungslosigkeit von Frauen oft weniger sichtbar

Die Wohnungslosigkeit von Frauen ist oft weniger sichtbar als bei Männern: „Frauen halten oft länger in prekären Situationen aus, um das Bild nach außen zu wahren“, sagt Wolfgang Sartorius. Nicht selten werden Zweckbeziehungen eingegangen, die oftmals mit schwierigen Lebenssituationen einhergehen – bis hin zu häuslicher Gewalt, um die Wohnung halten zu können.

Die Erlacher Höhe fordert, dass das Recht auf Wohnen – unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit eines Menschen – als Menschenrecht in den Vordergrund rückt und der Anstieg der Zahl wohnungsloser Frauen so schnell wie möglich gestoppt wird. Insbesondere verstärkte, präventive Maßnahmen und Hilfen speziell für Frauen mit oder ohne Kinder sind hierfür erforderlich.

Pressespiegel

Stuttgarter Zeitung
Wenn Frauen wohnungslos werden

Waiblinger Kreiszeitung
Immer mehr Frauen werden Opfer der Wohnungsnot

Backnanger Kreiszeitung
Wohnungslosigkeit bei Frauen ist wenig sichtbar

Evangelische Landeskirche in Württemberg
Wohnungslose Frauen: Diakonie schlägt Alarm

Schwarzwälder Bote
Wenn Frauen wohnungslos werden

Schwarzwälder Bote
Eine Wohnung ist ein Menschenrecht

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