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Erlacher Höhe feiert Richtfest: Ein Ort der guten Aussichten

Der Bau des neuen Gemeinschaftsgebäudes für die sozialtherapeutische Einrichtung Helle Platte des diakonischen Einrichtungsverbunds Erlacher Höhe geht in die finale Phase. Nachdem Ende November 2018 der Spatenstich erfolgte, wurde im Juni nach nur sechs Monaten Bauzeit bei strahlendem Sommerwetter Richtfest gefeiert.
Sechs Personen stehen auf einem Gerüst vor einem Dachvorsprung. Die Männer sind in schwarezn Hosen gekleidet, manche tragen ein weißes T-Shirt und eine schwarze Weste. Es scheint ein Richtfest gefeiert zu werden.
Die Handwerker beim Richtspruch auf dem Dach des neuen Gemeinschaftsgebäudes der Sozialtherapie der Erlacher Höhe.

Großerlach. Der Bau des neuen Gemeinschaftsgebäudes für die sozialtherapeutische Einrichtung Helle Platte des diakonischen Einrichtungsverbunds Erlacher Höhe geht in die finale Phase. Nachdem Ende November 2018 der Spatenstich erfolgte, wurde nun nach nur sechs Monaten Bauzeit bei strahlendem Sommerwetter Richtfest gefeiert.

Wolfgang Sartorius, Vorstand der Erlacher Höhe, betonte in seiner Rede, das neue Gebäude solle ein Ort der guten Aussichten sein, im übertragenen wie im eigentlichen Wortsinn: „Ein Ort der guten Aussichten für die Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitenden, die hier in der sozialtherapeutischen Einrichtung gemeinsam an neuen Perspektiven arbeiten. Ein Ort der guten Aussichten aber auch für alle, die sich künftig bei einer Veranstaltung oder einer Tasse Kaffee an dem herrlichen Ausblick erfreuen können, der an schönen Sommertagen wie heute bis nach Stuttgart reicht.“ Neben den Bewohnern und Mitarbeitern der therapeutischen Einrichtung, dem Leiter der Sozialtherapie, Karl-Ernst Kühner, Architekt Hermann Wieland und den Zimmerleuten waren auch der Großerlacher Bürgermeister Christoph Jäger sowie Pfarrerin Ute von Brandenstein mit vor Ort. Über 670.000 Euro investiert die Erlacher Höhe in den Bau, etwa die Hälfte der Kosten wird durch Mittel des Landes Baden-Württemberg, den Kommunalverband für Jugend und Soziales sowie Spenden der Diakonie Württemberg und der Aktion Mensch gedeckt. Der in Holzständerbauweise errichtete Flachdachbau bietet mit einer Gesamtnutzfläche von 245 Quadratmetern Platz für 50 Personen und schafft damit ausreichend Raum für die Sozialtherapie der Erlacher Höhe, in der suchtkranke Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten Hilfe und Unterstützung finden. Der Neubau und die große Terrasse werden für Rollstuhlfahrer und Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind, barrierefrei zugänglich sein.

Wolfgang Sartorius betonte: „Dieses Gebäude soll eine Einladung an diesen wunderbaren Ort werden!“ Der Neubau kann als Speiseraum, Veranstaltungs- und Gruppenraum genutzt werden und bietet auch dem kommunalen und kirchlichen Gemeinwesen Möglichkeiten, hier Abendveranstaltungen durchzuführen.

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