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Zurück im Job nach langer Arbeitslosigkeit

Freudenstadt, 13.02.2024. Je länger die Arbeitslosigkeit andauert, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, den Weg zurück in die Arbeitswelt zu finden.
Eine Frau und ein Mann blicken in die Kamera und stehen vor einem Bildschirm mit einer Präsentation zum BildungsBrückenBauen. Es scheint sich um eine Informationsveranstaltung zu handeln.
Projektleiterin Eva Bezecná und Michael Wäschle, zuständiger Mitarbeiter für die Projektdurchführung am Standort Horb, bei der Infoveranstaltung.

Langzeitarbeitslose Menschen mit multiplen Hemmnissen, die ein Jahr oder länger arbeitslos sind, haben es besonders schwer. Die ganzheitliche Unterstützung genau dieser Gruppe hatte das Projekt „DreiB - BildungsBrückenBauen“ der Erlacher Höhe zum Ziel. Von Januar 2022 bis Dezember 2023 haben im Landkreis Freudenstadt insgesamt 71 Personen teilgenommen und wurden schrittweise auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt vorbereitet. Und das mit Erfolg: Seit Projektstart konnten 16 Personen in den Arbeitsmarkt integriert werden. Drei Personen haben mit einer Ausbildung angefangen, eine Person hat eine Mini-Job Stelle gefunden und drei Personen wurden in Sprachkurse vermittelt. Acht Personen wurden in einer Folgemaßnahme integriert. Das Projekt „DreiB - BildungsBrückenBauen“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Landkreis Freudenstadt angeboten und durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Das Projekt zeichnete sich durch einen ganzheitlichen Ansatz aus, der die individuelle Situation der Teilnehmenden berücksichtigte. Im Baustein Digitales konnten die Teilnehmenden ihre EDV-Kenntnisse auffrischen und den Umgang mit digitalen Medien lernen. Zur Vermittlung digitaler Kompetenzen wurden Teilnehmende bei Bedarf mit einem Leih-Notebook ausgestattet, da nicht alle Teilnehmende eigene Endgeräte besitzen. Gelerntes aus Coaching und fachlicher Qualifizierung wurde in einer Berufsfeldorientierungs- und Praktikumsphase erprobt und angewandt.
Für Nachhaltigkeit sorgt, dass sich alle Teilnehmenden über die Projektlaufzeit hinaus betreuen lassen können. „Unsere Schulungs-PCs und Drucker stehen weiterhin für Recherche und Bewerbungen zur Verfügung“, sagt Projektleiterin Eva Bezecná. „Die Teilnehmenden waren sehr engagiert und haben sich mutig allen Herausforderungen gestellt“, so Michael Wäschle zuständiger Mitarbeiter für die Projektdurchführung am Standort Horb. Insgesamt nahmen an beiden Standorten Freudenstadt und Horb 40 Männer und 31 Frauen am Projekt teil.

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